|Festival-Sommer 2010|
|NATURE ONE|
|NATURE ONE|
Das kleine Örtchen Kastellaun liegt idyllisch an der Hunsrückhöhenstraße und eigentlich scheint hier die Welt noch ruhig, friedlich und in Ordnung. Die Kühe grasen, in den Fachwerkhäusern riecht es nach Flammkuchen und die freiwillige Feuerwehr spielt Karten vorm Gerätehaus.
Die Betonung liegt hier bei eigentlich, denn jedes Jahr am ersten Augustwochenende kommen über 55.000 Fans der elektronischen Musik auf die ehemalige US Raketenbasis Pydna nahe des Örtchens Kastellaun, um auf dem Nature One Festival zu feiern. Zu den Beats von Djs wie Paul van Dyk, ATB, Felix Kröcher, Tocadisco oder Armin van Buuren tanzen die Raver bis in die frühen Morgenstunden. Und das auf einem Areal, welches eigentlich mal gebaut wurde, um Krieg zu führen.
Dieses Jahr stand das Motto des Festivals schon früh fest: ,,The Flag keeps flying’’- die Fahnen wehen weiter. Ein Slogan, der nicht nur auf die Entwicklung elektronischer Musik hinweist, sondern auch auf die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. Es geht weiter, denn keine Woche nach der Katastrophe auf der Duisburger Loveparade war man angespannt und vorsichtig. Das Sicherheitskonzept wurde neu durchgesprochen und den Medien erläutert. Die Vertreter von Polizei, den zuständigen Behörden und Nikolaus Schär, Veranstalter der Nature One, waren sich sicher: Nature One ist in keinster Weise mit der Loveparade vergleichbar. Aber natürlich wollte man den Opfern der Loveparade Tragödie gedenken.
Als am Samstag die unzähligen Musikanlagen auf dem Campinggelände ausgeschaltet wurden, war es still auf den Hunsrückwiesen. Nur das Summen der Aggregate untermalte den Aufstieg von tausenden weißer Luftballone in den Himmel. Eine besondere Aktion für die Opfer, die vielleicht auch an diesem Wochenende auf der Nature One feiern wollten. Die über 15-jährige Erfahrung sollte sich dann auch in diesem Jahr wieder auszahlen, keine besonderen Vorkommnisse und eine familiäre Stimmung ohne Gewalt.
Die Nature One ist ein Festival, welches sich auch für denjenigen lohnt, der nicht unbedingt der größte Raver ist. Über 4 Head Areas, 19 Clubfloors auf insgesamt 23 Bühnen boten für alle den entsprechenden Sound. Der war übrigens auch breit gefächert: Trance, House, Electro, Minimal, Techno, Hardcore, Breakbeat und Acid waren nur einige der vertretenen Styles. Die 300 Djs und Live Acts kamen aus über 25 Nationen. Dazu eine schier endlose weiße Zeltstadt mit lauten Anlagen und sogar eigenen Floors, die größer waren als so mancher Club an Fläche im Revier zu bieten hat.











Die Betonung liegt hier bei eigentlich, denn jedes Jahr am ersten Augustwochenende kommen über 55.000 Fans der elektronischen Musik auf die ehemalige US Raketenbasis Pydna nahe des Örtchens Kastellaun, um auf dem Nature One Festival zu feiern. Zu den Beats von Djs wie Paul van Dyk, ATB, Felix Kröcher, Tocadisco oder Armin van Buuren tanzen die Raver bis in die frühen Morgenstunden. Und das auf einem Areal, welches eigentlich mal gebaut wurde, um Krieg zu führen.
Dieses Jahr stand das Motto des Festivals schon früh fest: ,,The Flag keeps flying’’- die Fahnen wehen weiter. Ein Slogan, der nicht nur auf die Entwicklung elektronischer Musik hinweist, sondern auch auf die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. Es geht weiter, denn keine Woche nach der Katastrophe auf der Duisburger Loveparade war man angespannt und vorsichtig. Das Sicherheitskonzept wurde neu durchgesprochen und den Medien erläutert. Die Vertreter von Polizei, den zuständigen Behörden und Nikolaus Schär, Veranstalter der Nature One, waren sich sicher: Nature One ist in keinster Weise mit der Loveparade vergleichbar. Aber natürlich wollte man den Opfern der Loveparade Tragödie gedenken.
Als am Samstag die unzähligen Musikanlagen auf dem Campinggelände ausgeschaltet wurden, war es still auf den Hunsrückwiesen. Nur das Summen der Aggregate untermalte den Aufstieg von tausenden weißer Luftballone in den Himmel. Eine besondere Aktion für die Opfer, die vielleicht auch an diesem Wochenende auf der Nature One feiern wollten. Die über 15-jährige Erfahrung sollte sich dann auch in diesem Jahr wieder auszahlen, keine besonderen Vorkommnisse und eine familiäre Stimmung ohne Gewalt.
Die Nature One ist ein Festival, welches sich auch für denjenigen lohnt, der nicht unbedingt der größte Raver ist. Über 4 Head Areas, 19 Clubfloors auf insgesamt 23 Bühnen boten für alle den entsprechenden Sound. Der war übrigens auch breit gefächert: Trance, House, Electro, Minimal, Techno, Hardcore, Breakbeat und Acid waren nur einige der vertretenen Styles. Die 300 Djs und Live Acts kamen aus über 25 Nationen. Dazu eine schier endlose weiße Zeltstadt mit lauten Anlagen und sogar eigenen Floors, die größer waren als so mancher Club an Fläche im Revier zu bieten hat.
Finn Wehr