Seit Anfang Januar 2026 ist die Universitätsstraße am Essener Campus für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt. Zuvor hat die Straße lange Jahre als Zufahrt zum alten Parkhaus gedient. Dieses wurde im Oktober 2024 geschlossen und Ende 2025 abgerissen. Die entstandene Fläche soll nun neu genutzt werden. Wie soll die Universitätsstraße am Campus Essen in Zukunft aussehen? Genau darüber diskutieren Studierende, Mitarbeitende der UDE und Interessierte im Projekt „Campus Street Lab“.
Warum wurde die Straße gesperrt?
Die Sperrung der Universitätsstraße ist nötig, um eine Umgestaltung des Straßenraums überhaupt erst zu ermöglichen. Jene Umgestaltung passiert im Rahmen des Sommersemesters im Reallabor „Campus Street Lab“. Das erste Aufeinandertreffen des Workshops fand Anfang Februar statt und auch ein zweites ist bereits angekündigt. Im Rahmen des Projekts werden Möglichkeiten entwickelt, wie eine alternative Gestaltung der Straße aussehen kann. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt dabei vom Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung (Imobis) der UDE.
Am ersten Tag ging der mehrstündige Workshop nach einer kurzen Einführung und Vorstellung los. Bewaffnet mit Karten und Stiften ging es für die circa 20 Teilnehmenden zu einem kleinen Rundgang über die Unistraße.

Beim ersten Workshop nahmen die Teilnehmenden die Straße genau unter die Lupe: Sie markierten dunkle Ecken, sammelten Ideen für neue Aufenthaltsorte und diskutierten sogar mit Autofahrern, die trotz Sperrung durch die Straße fuhren.
Das Projekt zur Umwidmung der Universitätsstraße dient dabei nicht allein dem Selbstzweck der Umgestaltung, sondern auch der wissenschaftlichen Forschung. Angesiedelt ist es am Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung (Imobis) der UDE. Im übergeordneten Forschungsprojekt „BeMoVe“, , zu dem auch das Campus Street Lab gehört, arbeitet der wissenschaftliche Mitarbeiter David Huber. Bemove will nach Aussage von David Huber unter anderem den Fuß- und Radverkehr fördern und setzt eben insbesondere auf sogenannte Reallabore. Das Reallabor an der Universitätsstraße soll nach seinen Worten besonders partizipativ werden.

Im zweiten Teil kommen die Projektverantwortlichen zu Wort. Imobis-Forscher David Huber spricht über die Entstehung des Street Labs, Reallabore in der Forschung und die nächsten Schritte. Außerdem verrät Studentin Aylin, warum sich ein Besuch beim nächsten Workshop am 12. März im Glaspavillon lohnt.














